Cochabamba, Bolivia
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The Manuela E. Gandarillas Rehabilitation Center for the Blind

Hintergrund:
Das National Center for the Rehabilitation of the Blind wurde 1952 gegründet, zunächst als Zentrum für Weiterbildung für sehbehinderte Frauen. Im Jahr 1976 änderte die Organisation ihren Namen in The Manuel E. Gandarillas Rehabilitation Center for the Blind um, nach einer blinden Heldin des Unabhängigkeitskrieges. Es erweiterte seine Dienste, um auch Kinder und Männer in das Programm aufzunehmen.

Ziel:
Das Zentrum ist eine Erweiterung des Instituto Boliviano de la Ceguera. Es bietet Rehabilitation, Weiterbildung und Integrationsdienste für Menschen mit Sehbehinderungen, die ein unabhängiges Leben anstreben. Es hilft Menschen in der gesamten Region von Cochabamba und bietet Unterkunft für Auswärtige.

Wer empfängt Hilfe?
Das Zentrum versorgt alle 16 Provinzen von Cochabamba. Im Moment leben dort 22 Programmteilnehmer permanent. 15 Jugendliche nehmen am Tagesprogramm teil.

Arbeitsbedingungen:
Das Zentrum befindet sich in Cochabamba, mit einem Mitarbeiterstab von 15 Angestellten.

Programme:

Rehabilitation:

Das Rehabilitationsprogramm konzentriert sich auf die Nutzung des Tast- und Orientierungssinns, damit Programmteilnehmer die Fähigkeit erlernen, sich selbständig zu versorgen. Dies ist besonders wichtig für Sehbehinderte, bei denen die Behinderung erst später im Leben eintrat und für die alltägliche Dinge wie Zubereiten von Mahlzeiten, Körperhygiene, Ankleiden und andere Aktivitäten einst einfach waren, jetzt allerdings große Herausforderungen darstellen.

Weiterbildung:
Eines der Programme ist auf Kommunikation zugeschnitten. Teilnehmer lernen alternative Methoden zum Schreiben und können sich wieder frei ausdrücken. Dabei kommen Brailleschrift, Rechenschieber, elektronische Hilfsgeräte und Computer zum Einsatz. Fachkräfte kümmern sich um das Anpassen des nationalen Lehrplans, damit dieser für Menschen mit Sehbehinderungen besser geeignet ist.

Therapie:
Die Therapie mit Namen „Early Attention“ wurde speziell dafür entwickelt, den Bewegungs-, Tast- und Orientierungssinn spielerisch aufzubauen.

Sozialarbeit/Psychologie:
Die Sozialarbeit zielt darauf ab, die Lebensqualität der Programmteilnehmer zu verbessern, indem sie emotionale, familiäre und soziale Unterstützung gewährleistet. Im Mittelpunkt steht dabei die Integration der Teilnehmer in das Gemeindeleben sowie die Unterstützung der Familienmitglieder von Sehbehinderten.

Workshops:
In Workshops wird die Kreativität mit Musik und Handarbeiten gefördert. Die Workshops unterstützen den Rehabilitationsprozess und geben den Teilnehmern Fähigkeiten, die unter Umständen zu Arbeitsmöglichkeiten führen.

Voraussetzungen: