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Ehemalige Bewohner

Thomas (Mac) MacGregor
Thomas (Mac) MacGregor graduierte 1999 vom Edinburgher College of Art mit viel Enthusiasmus aber wenig Ahnung von Richtung im Leben. Im August 2005 lernte er ein tolles Mädchen (Miranda) kennen, die einen Aufenthalt für Feldarbeit in Cochabamba plante und Mac schloss sich ihr an. Hier fand er schließlich seinen Weg, traf Erik und Sustainable Bolivia und bekam einen Gallerieplatz in Caja Verde, wodurch er Orlando und Alejandra kennenlernte. Mac und Miranda kauften den Hund Boris und unser Leben war vollkommen. Zwei Jahre später sagt Mac, dass sein Leben um so vieles reicher geworden ist. Er hat drei Einzelausstellungen geschafft, eine große Zahl von Freunden und Kontakten und die Erinnerung an die Erfahrung seines Lebens gewonnen. Und es ist noch nicht das Ende. Mac arbeitet weiter mit Erik und dem Team an dem neuen Kunst-Stipendiums-Projekt und so schnell es nur irgendwie geht, wird Mac für die nächste Ausstellung zurückkommen. Durch SB hat Mac ein Netzwerk von Freunden auf der ganzen Welt gefunden und plant, bald auf deren Sofas zu schlafen

Mirka Farabegoli
Mirka Farabegoli begann ihr Studium 2005 an der ArtEZ Academy (in Arnhem/ Niederlande). Als Kunststudentin erforschte sie verschiedene Disziplinen, darunter audiovisuelle Kunst, Fotografie, Malerei und Grafik. 2008 studierte sie für drei Monate am Kunstinstitut der Universidad Castilla la Mancha in Cuenca, Spanien, mit hauptsächlichem Fokus auf Kupferstechen. Sie graduierte von der ArtEZ Academy im Jahr 2009 mit Spezialisierung auf Malerei und Grafik. Nach ihrem Abschluss wurde sie für verschiedene „Neues Talent”-Auszeichnungen nominiert, darunter den ArtOlive Preis in Amsterdam und den ‘Aanzet! Preis’. Im Moment bereitet sie sich auf ihre Einzelausstellung vor, in der ihre Erfahrung in Bolivien zu leben und als freiwillige Helferin zu arbeiten, eine zentrale Rolle spielen wird. Sie hat am Martadero, einem Kultur- und Kunstzentrum in Cochabamba, ehrenamtlich mitgearbeitet und dabei zusammen mit zwei Künstlern aus La Paz ein großes Wandgemälde mitgestaltet.

Karolina Magnusson-Murray
Karolina Magnusson-Murray schloss 2008 die Nottingham Trent University mit einem Bachelor in Kunst ab. Nach der Universität zog sie nach London, wo sie bis heute wohnt. Karolina ist aktiv in der Guerillagärtnereibewegung involviert und hat bei verschiedenen Kunst-Events in und um London, inner- und außerhalb von Galeriewänden mitgewirkt. Karolina erschafft kurzlebige Werke indem sie biologische Materialien, verschiedene Medien und Farbe in kleinen Installationen zusammenbringt. Ihre Arbeiten sind immer transient und beschäftigen sich mit verschiedenen Themen, das wichtigste Thema dabei ist das Problem der Gesellschaft, mit Veränderungen, Verfall und Tod umzugehen. In ihrer Zeit bei Sustainable Bolivia kreierte sie eine Skulptur aus Zucker für ihre erste Einzelausstellung hier. Sie interessiert sich sehr für die Kultur der Eingeborenen und ihre Traditionen, besonders ihre Textilien, was Karolinas Arbeit beeinflusst hat. Sie arbeitete außerdem drei Tage in der Woche für Pai Tarpuy, wo sie zusammen mit den Kindern, die sie sehr vermisst, ein Wandgemälde über Umweltbewusstsein erstellte. Karolina hatte eine wunderbare Zeit und war nicht nur traurig, ihre Freunde von Sustainable Bolivia sondern auch ihre bolivianischen Freunde zu verlassen.

Nicole Kircher
Nicole Kircher schloss das Montserrat College of Art in Beverly, Massachusetts, USA im Jahr 2001 mit einem Bachelor in Kunst und das Johnson State College in Johnson, Vermont, USA im Jahr 2007 mit einem Master in Kunst ab. Nicole arbeitet hauptsächlich als Malerin, Grafikerin und Fotografin. Sie hat vorrangig in New England ausgestellt und Stipendien für das Vermont Studio Center und Sustainable Bolivia erhalten. In den vergangenen Jahren hat sie als Kunsterzieherin gearbeitet und hatte das große Glück, dabei helfen zu dürfen, die bildliche Ausdruckskraft ihrer Studenten, die von Vorschulkindern bis zu Erwachsenen reichen, zu kultivieren. Nicole hat ihre Zeit als Stipendiatin im fantastischen Cochabamba, Bolivien sehr genossen und wird das Essen, die wunderbare Vegetation und am allermeisten die Cochabambinos und die inspirierenden Mitarbeiter von Sustainable Bolivia vermissen.

Emilie Boyard
Emilie wurde am 11. Februar in Korsika geboren. Sie hat Graphik und Animation an der Supinfocom in Arles, Frankreich, studiert und im Juni 2004 als Digital film Director abgeschlossen. Während ihres Studiums an der Supinfocom hat Emilie die Animation für Loop, einen Kurzfilm in 3D, gestaltet. Der Film wurde weltweit auf vielen Festivals gezeigt und erhielt großen Zuspruch (u.a. Annecy, Seoul festival, Onedotzero). Im folgenden Jahr zog sie nach London, Großbritannien um als Computer-Grafikgestalterin am Studio Aka zu arbeiten. Während ihres zweijährigen Aufenthaltes in London arbeitete Emilie im Bereich der kommerziellen Animation für Produktionsgesellschaften wie The Mill, Nexus Productions und Blue Zoo. Im Februar 2006 zog sie nach Sydney, Australien um, wo sie begann als 3D Künstler bei Animal Logic in der Abteilung Cartoon Network zu arbeiten. Anschließend fing Emilie an als freiberufliche Künstlerin zu arbeiten, meistens als Art Director oder Schriftsetzer (u.a. Bazmark films, Cutting edge, Collider). Im Bereich von kommerziellen Projekten begann sie ihre eigenen visuellen Projekte zu produzieren: Sea Song, ein illustriertes Buch, Kids, ein Musikvideo u.v.m. Während ihrer Zeit in Cochambamba arbeitete Emilie mit Jugendlichen in Educar Es Fiesta und schuf ein weiteres gemaltes Kunstwerk. Seine Webseite

Johannes Bierling
Johannes kam 1954 im deutschen Oberammergau zur Welt. Dort besuchte er zwischen 1972 und 1975 die Staatliche Berufsfachschule für Holzbildhauer (Schnitzschule Oberammergau). Von 1978 bis 1984 absolvierte er sein Studium an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Karlruhe, Deutschland, wobei er ein Studienjahr im Ausland verbrachte, nämlich 1980 an der St. Martin School of Art in London, England. Seit 1985 lebt und arbeitet Johannes in Freiburg, Deutschland. Sein Werk wurde in Europa mehrfach ausgestellt, wie beispielsweise in der Gallerie MAGU im schwedischen Hällefors. Er arbeitet hauptsächlich mit Holz, und seine Skulpturen ermöglichen gross angelegte Ausstellungen. Um seinen kreativen Prozess – welcher seinen Stil repräsentiert und sich an simple geometrische Formen wie Kreise, Kuben und Quader anlehnt – zu veranschaulichen, zeigte Johannes während seinem Aufenthalt in Cochabamba im Jahr 2011 Fotos von früheren Ausstellungen, sowie seinen Werkfilm „Sculpture Space“. Johannes vergleicht die Wirkung seiner Werke mit der Architektur, welche ebenso beabsichtigt „das Auge zu faszinieren und dazu zwingt, den Raum zu überdenken.“ Während seiner Zeit bei Sustainable Bolivia stellte Johannes ausserdem mehrere Skizzen in La Troje, einem Kulturzentrum in Cochabamba, aus. Beispiele seiner Werke sind auf seiner Website ersichtlich.

Svetlana Kondakova
Svetlana wurde in Russland geboren, wo sie bis zu ihrem achten Lebensjahr lebte. Danach zog sie mit ihrer Familie für eine kurze kurze Zeit nach Deutschland, bevor sie sich dauerhaft in Schottland niederliessen. Dort studierte sie Zeichnen und Malerei am Edinburgh College of Art und verbrachte im Rahmen des Erasmus-Austauschprogramms ein Semester an der Athens School of Fine Art in Griechenland, wo sie unter anderem eine Gruppenausstellung organisierte. Nach sechs Monaten Aufenthalt in Athen kehrte Svetlana nach Schottland zurück, wo sie zwei weitere Austellungen veranstaltete – eine Solo- und eine Gruppenaustellung. Während ihrer Zeit in Athen wuchs ihre Faszination für die griechische Mythologie. Diese schlägt sich auch in ihrem Werk nieder, welches ihre persönliche moderne Interpretation der klassischen Mythen widerspiegelt. In ihrem letzten Studienjahr organisierte sie weitere Ausstellungen und nahm auch selber an welchen teil. Nach ihrer Diplomaustellung im Juni 2011 unterzeichnete sie einen Vertrag mit einer Künstleragentur. Svetlana kam zu Sustainable Bolivia um die bolivianische Kultur näher kennezulernen und um als Künstlerin sowie als Person zu wachsen. Mehr Informationen zu ihrem Werk gibt es auf ihrer Website.

SuryaSurya de Wit
Surya besuchte die ArtEZ-Akademie (Arnheim, Niederlande) und erlangte dort einen “Bachelor of Fine Arts” mit Nebenfach Film. Nach ihrem Abschluss stellte sie ihre Werke in vielen verschiedenen Ausstellungen in den Niederlanden und Nordirland aus. Surya arbeitet hauptsächlich mit traditionellen Mal- und Zeichentechniken, verwendet in ihren Werken aber gleichzeitig auch eine Fülle von unkonventionellen Materialien, um ihnen zusätzliche Struktur zu verleihen. Surya verbrachte 2012 und 2013 einige Zeit in Cochabamba, als besuchende Künstlerin (‚Art Resident‘) von Sustainable Bolivia. Während ihres Aufenthalts in Bolivien arbeitete sie mit zahlreichen Freiwilligenorganisationen zusammen und nahm an verschiedenen Kulturinitiativen teil. So ließ sie sich in ihrer eigenen Arbeit von der bolivianischen Kultur inspirieren. Surya konnte sich schon lange für den künstlerischen Einsatz von Textilien begeistern, und diese Begeisterung wurde durch ihren Aufenthalt in Bolivien noch verstärkt. Einen Einblick in ihre künstlerische Tätigkeit findet sich hier.

MaggieMaggie Cassaro
Maggie Cassaro ist eine preisgekrönte Künstlerin aus Luisville (USA). Bekannt ist sie vor allem für ihre Werke aus Wasserfarben, mittlerweile aber auch für ihre Skulpturen und Arbeiten mit Ölfarben. Darüber hinaus kann Maggie auf eine lange Reihe erfolgreicher Streetart-Projekte in den Vereinigten Staaten, sowie im Ausland zurückblicken. Als Freiwillige des amerikanischen Friedenscorps initiierte sie eine Vielzahl an Projekten in der Dominikanischen Republik, darunter Wandmalereien für Bildungszwecke und zur Landschaftsgestaltung. Während ihres Aufenthalts bei Sustainable Bolivia rief sie in Zusammenarbeit mit der Escuela de Despertad das Gemeinschaftsprojekt „Green Space“ ins Leben, das eine ausgediente Müllhalde in eine Grünanlage mit Gewächshaus verwandelte. Fortbildungen zu Ernährung und Umwelt waren ebenfalls Teil dieses Projekts, sowie ein Wandgemälde, das daran erinnern soll, dass aller Wandel von innen heraus kommt. Daneben arbeitete Maggie gemeinsam mit vierzehn jugendlichen Mädchen der Organisation Mosoj Yan an einem Kunstprojekt, das zum Ziel hatte, verlorenes Selbstwertgefühl wiederzugewinnen, die eigene Schönheit zu erkennen und eigene Talente und Gaben zu entdecken. Maggie ist außerdem Autorin der in Kürze erscheinenden Denkschrift „Eight Pieces of Pie“.

Camilla BrendonCamilla Brendon
Camilla is a London based artist that works in the medias of paint, print, collage, and installation and gets her inspiration from experiencing different environments, observing new things, and meeting new people. Most recently, and as part of her 34South|61 North project, Teresa will be travling from Chile to Alaska. Her time will be spent traveling different countries and taking in their cultures, attending and speaking at conferences, working as an art educator, and honing her craft while staying at various artist residencies. She is looking forward to working ouside of the confines of a normal studio environment and hoping these changes will push her in all sorts of new directions. Check out her website here to learn more about her work or if you are interested in becoming part of 34South|61North project.

 

Kim Alexander 2Kim Alexander
Scottish born Kim Alexander is an illustrator, 2D animator, and arts educator. In 2006 Kim graduated with a Bachelor of Arts in Fine Art from London’s Byam Shaw, Central St. Martins University and in 2007 she received a Postgraduate diploma in Character Animation at the London School of Animation, CSM. With an extremely dynamic skill set and an always positive attitude, Kim hit the ground running at Sustainable Bolivia. Kim’s principal project was a stop-animation film workshop with the kids at CAICC, but also managed to find time to do an additional animation workshop with AVE, and was an organizer and creative contributor with METAMORPHOSIS, and international collective of artists and musicians that performed several shows and live art exhibitions in October, November, and December of 2013. Kim is committed to inclusive education through running accessible arts workshops with kids and young people and is looking forward to an exciting 2014 as she will be living and working in coastal Ecuador as an arts educator.